|
Schlüsselspiel in Gruppe I: Mit einem Sieg wollen sich die EWE Baskets Oldenburg an diesem Dienstag, 21. Februar (20 Uhr, EWE ARENA), in eine gute Ausgangsposition im Last 16 der EuroChallenge bringen.
Während die Gäste von Roanne Basket mit drei Siegen aus vier Spielen Tabellenführer der Gruppe sind, liegen die Oldenburger mit zwei Erfolgen in Lauerstellung. Primäres Ziel am Dienstag ist zunächst einmal ein Erfolg – dabei dürfen die EWE Baskets bei optimalem Verlauf aber auch ein Auge auf den direkten Vergleich werfen, denn nur ein Sieg mit mehr als sechs Punkten Differenz (das Hinspiel ging mit 86:80 an Roanne) würde den Huntestädtern den ersten Rang vor dem finalen Spieltag, der über die Viertelfinal-Teilnahme entscheidet, bescheren. Preisreduzierte Tickets für die Partie gegen die Gäste aus Frankreich gibt es unter www.ewe-baskets.de/tickets und an allen Vorverkaufsstellen. Wer es nicht in die Arena schafft: Die Begegnung wird live im Internet übertragen.
Roanne legt bislang eine Saison mit Höhen und Tiefen auf das Parkett. Während international nahezu alles nach Plan verlief – die „regular season“ bescherte dem Club fünf Siege in sechs Spielen, aktuell ist das Viertelfinale zum Greifen nahe – muss die Mannschaft national um die Playoffs bangen. Dass die Vorgaben der Verantwortlichen zunächst nicht wunschgemäß erfüllt worden sind, lässt sich schnell erkennen: Erst musste der Headcoach gehen, danach erhielt auch Aufbauspieler Andre Barrett den Laufpass. An der Seitenlinie gibt seit November Luka Pavicevic die Kommandos. Der Trainer, zwischen 2007 und Januar 2011 bei ALBA BERLIN unter Vertrag, holte zudem in Rashad Wright einen Ex-Berliner als Ersatz für Barrett nach Roanne.
Wright hat sich in der EuroChallenge mit 11,0 Punkten im Schnitt bei seinen beiden ersten internationalen Einsätzen gut in die Mannschaft eingefügt. Drei Akteure punkten in diesem Wettbewerb momentan zweistellig: John Holland (16,7 Zähler pro EuroChallenge-Partie), Dylan Page (13,8) und Uche Nsonwu-Amadi (11,5). Holland kam genau wie Teamkollege Rick Jackson (7,7) direkt vom College, während Page genau wie Wright, der aus Griechenland nach Roanne kam, schon einige Erfahrung im europäischen Basketball aufweisen kann.
Acht Siege in zehn EuroChallenge-Begegnungen und national in der brenzligen Tabellen-Region, die über Playoffs oder Urlaub entscheidet: Diese Situation kennen die EWE Baskets exakt genauso wie ihre Gäste aus Roanne. „Das Team ist sich nach den vielen intensiven Gesprächen der letzten Tage der Lage bewusst“, so Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller, „und will sich als Mannschaft den Respekt unserer Zuschauer zurück erarbeiten.“ Der Traum vom Viertelfinale lebt – ein entsprechender Fan-Zuspruch würde zusätzliche Flügel verleihen. Immerhin über 1700 Karten waren am Montag bereits vergeben.
Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg
|