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Fibacup
Thursday, 17 May 2012
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Auswärts erneut nichts zu holen
Saturday, 04 February 2012 18:13    PDF Print E-mail
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Wenngleich sich die EWE Baskets Oldenburg am Samstag einem starken Gegner, der zu Recht zu den vier Topteams der Saison gehört, geschlagen geben mussten, bereitet die Auswärtsmisere der Huntestädter mehr und mehr Sorgen. Das 81:95 setzte eine inzwischen bittere Serie an Schlappen gegen die besser Platzierten im Klassement fort. Topscorer bei den Hausherren war nach 40 offensiv geprägten Minuten Nathan Peavy mit 23 Punkten (3/4 Dreier), bei Oldenburg war Milan Majstorovic mit 15 Zählern der beste Schütze.

„Wir waren bis gut fünf Minuten vor dem Ende dran“, trauerte Headcoach Predrag Krunic später vergebenen Möglichkeiten nach, „so hätte uns beispielsweise der Dreier von Ronnie Burrell wieder voll ins Spiel gebracht.“ Als der US-Amerikaner bei 61:68 seinen Schuss aus der Distanz aber daneben setzte und die Hausherren humorlos einen 8:2-Zwischenspurt folgen ließen (76:63, 34.), war das „gute Spiel beider Teams“ (Krunic) entschieden. Burrell hatte in der Partie zuvor eine lange Pause einlegen müssen, nachdem er früh (8. Minute) drei Fouls gegen sich gepfiffen bekommen hatte. Milan Majstorovic kompensierte das in seiner Spielzeit indes exzellent. Nach der Kritik an der zweiten Garde vom Dienstag blieb festzuhalten: Majstorovic war nicht der einzige Bankspieler, der überzeugte – auch Sead Sehovic, Robin Smeulders und Dominik Bahiense de Mello wehrten sich couragiert gegen die Niederlage.

Die Begegnung bot den 3000 Zuschauern in der ausverkauften Artland Arena fast über die gesamte Distanz ein ähnliches Bild: Die Gastgeber wirkten das entscheidende Maß geschlossener, bewiesen in nahezu jeder Phase Geduld und packten auch in der Verteidigung in engen Momenten entschlossen zu. Die Oldenburger meldeten sich zwar in brenzligen Lagen jeweils zurück – so konterten sie ein frühes 2:9 oder das bedenkliche 31:44 –, doch sie leisteten sich in der Summe zu viele Fehlwürfe und Defensivlücken. „Ich denke, wir haben einen soliden Job gemacht“, resümierte Predrag Krunic. „Wir haben uns intensiv auf diesen starken Gegner vorbereitet, der seit vielen Wochen sehr gut spielt. Einige Big Shots haben den Unterschied gemacht und so sind wir am Ende in dieser Atmosphäre nicht mehr entscheidend zurückgekommen.“

Sein Gegenüber Stefan Koch war derweil zufrieden mit seiner Mannschaft, verhehlte aber nicht „ein Auf und Ab in der Verteidigung.“ Sein Resümee war dennoch positiv: „Wir hatten eine gute Wurfquote, haben viele Assists gespielt. Alle eingesetzten Spieler haben gepunktet, keiner hat mehr als zehn Wurfversuche unternommen. Ich stimme Predrag zu, dass es eine tolle Atmosphäre war, zu der beide Fangruppen beigetragen haben.“

Die kommende Aufgabe wird für die Oldenburger nun ebenfalls eine schwere: Am Mittwoch geht es ab 20 Uhr bei ratiopharm ulm um die Qualifikation für das TOP FOUR. Bei diesem „Alles oder nichts“-Spiel muss die Auswärtsmisere unbedingt enden.

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg